Zurück in die analoge Fotografie

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Inspiriert durch meine Recherchen zu großen Portraitfotografen wird das Verlangen, wieder zur analogen Fotografie zurück zu kehren, doch immer stärker. Ich hatte ja hier schon einmal über meine erste analoge Fotoausrüstung berichtet. Seit dem geht mir der Gedanke auch nicht mehr aus dem Kopf. Seit einiger Zeit fotografiere ich auch wieder schwarz/weiß, gleichwohl es sich für mich digital erstellt nicht richtig anfühlt. 

Im Kleinbildformat könnte ich mit einer Rollei und einer Yashica zurückkehren. Da ich hier aber schon einschlägige Erfahrungen habe, auch was die Entwicklung (Fixierbäder, etc) angeht, wäre wohl doch eher das Mittelformat in 6 x 6 oder 6 x 7 ein großartiger Reiz. Eine gut erhaltene Hasselbald 500CM mit Zubehör, selbst in gebrauchtem Zustand, würde mein derzeitiges Budged sprengen. Ich denke daher eher an eine gebrauchte Mamiya RB67 oder an eine gebrauchte Zenza Bronica. Wer diese Mittelformatkameras seit Jahren nicht mehr benutzt verpackt im Schrank liegen hat, möge sich bei mir melden. ;-)

Was ist es, was mich zur analogen Fotografie zurück treibt? Es ist der Drang, nur eine Chance zu dem einem Moment zu haben, etwas festzuhalten, etwas was nicht digital verändert werden kann, etwas was durch solides erlerntes Handwerk durch Fixierbäder gezogen, gedreht und gekippt wird, damit ein großartiges Papierbild das Licht der Welt erblickt. Ein analog erstelltes Papierbild hat auf mich noch einmal einen viel imposanteren Eindruck, wie ein digital fotografiertes Bild, welches im Nachgang durch einen Drucker läuft. Der räumlichen Platz für die analoge Fotografie (Dunkelkammer) ist vorhanden – Ich werde wieder aufbrechen, zurück in das analoge Mittelformat mit Rollfilmen und System-Tanks von Jobo.

 

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