Schon im 4. Quartal 2011 kamen die ersten Gerüchte über Nikon Rumors zu einer Nikon D800 hoch. Ich denke, dass ich zum damaligen Zeitpunkt nicht der einzige Nikon Nerd auf Erden war, der seine Nikon D700 zu einem wirklich guten Kurs verkauft hat. Das enttäuschende Erwachen kam aber relativ schnell, als sich die Gerüchte in Sachen 36 Megapixel festigten.
Wie dann die Tinte zu den Sepcs der Nikon D800 trocken war, dachte ich mir, was soll ich mit 36 Megapixel? Zum einen habe ich für so eine Kamera wie die Nikon D800 so gut wie keinen Anwendungsfall und zum anderen müsste ich meine komplette Netz- und Speicherperipherie (NAS, Netzwerk, etc) umbauen. Die Folgekosten wären m. E. für einen Hobbyfotografen nicht gerechtfertigt. Ich habe mir das Diskussionsspektakel in der Foren- und Blogszene nun einige Zeit angeschaut, aber wie sich hier einige eine Nikon D800 “schönreden”, die mit der Fotografie Ihren Lebensunterhalt nicht verdienen ist schon putzig, gleichwohl der “Haben-wollen-Faktor” natürlich auch bei mir nicht erloschen ist. Aber mal ehrlich, hier muss wirklich die Vernunft siegen.
Derzeit laufe ich mit meiner kleinen Nikon D90 und einigen Festbrennweiten durch die Landschaft. Grundsätzlich hat die Kleine mir schon wirklich treue Dienste geleistet, mir fehlt aber das so oft genannte ISO-Monster, eben eine Nikon D700. Das Rauschverhalten der D700 ist wirklich grandios und so ist nun in den letzten Tagen für mich die Entscheidung gefallen. Ich werde wieder zu einer Nikon D700 greifen. Letztlich kostet der Nikon Body mittlerweile weniger, wie ich im letzten Jahr für mein Nikon D700 Speed-Kit bekommen habe. Dort, wo der Anwendungsfall für einen Berufsfotografen vorhanden ist, wird die Nikon D800 mit Sicherheit eine affengeile super Kamera. Pixel bis der Arzt kommt und Detailreichtum “en masse”! Wie seht Ihr das? Habt Ihr ähnliche Gedanken?




20/04/2012 um 15:29 Uhr
Deine Gedanken kann ich nachvollziehen. Ich hatte Anfang Februar ja auch meinen Senf zur Diskussion hinzugefügt (http://www.martin-huelle.de/blog/?p=3554).
Noch habe ich meine D700 – werde sie aber vielleicht verkaufen. Jedoch nicht, weil ich nun doch eine D800 haben möchte (davon bin ich weit entfernt), sondern weil ich eventuell komplett auf die Fujifilm X-Pro1 umsteigen werde, mit der ich gerade fotografiere.
20/04/2012 um 15:47 Uhr
Hallo Martin, habe Deinen “Senf”
damals schon gelesen und musste schon schmunzeln, weil ich gerade zum Thema “Fotolager und gespalten”, ähnliche Ansichten hatte. Sicherlich fotografieren wir alle auch Landscape und oder Architektur, nur muss zumindest ich nicht an eine Agentur abliefern, die hinterher ein 20 qm Plakat für einen Kunden daraus basteln muss. Deshalb meine Intention..
20/04/2012 um 16:00 Uhr
Bin da voll bei Dir, konnte mich nur (zum Glück) davon abhalten die D700 wegen der D800 zu verkaufen und die D3s wegen der D4 abzustoßen und bin bei beiden Cams froh das die Vernunft gesiegt hat, denn beide Kameras machen nach wie vor für mich persönlich (und meine Bilderkunden) die besseren Bilder. Meine Kunden brauchen (bislang) nicht die Datenflut und ich bin froh das meine IT Umgebung dadurch nicht zwangsweise ausgestattet werden muss.
Früher hat man sich eine neue Kamera gekauft, wenn die alte nicht mehr ging oder es derart neue Verbesserungen in den neuen gab, das man umsteigen wollte (von MF auf AF z.B.).
Heute glauben wir “Freaks” oft das wir die neuen Modelle die alle halbe jahr auf den Markt geworfen werden zwingend haben müssen um uns zu befriedigen und vergessen leider allzuoft das die betagten Vorgängermodelle erst vor 6-18 Monaten die Hypemaschienen waren die auch nach Erscheinen des Nachfolgers noch weiterhin funktionieren.
Just my 2ct.
20/04/2012 um 16:22 Uhr
Jörg, warum hast Du mich damals nicht vom Verkauf abgehalten..
Nein im ernst, ich sehen das ebenfalls wie Du. Zumindest habe ich für das verkaufte Speed-Kit mehr bekommen, was jetzt ein D700 Body kostet.
10/01/2013 um 09:08 Uhr
Inzwischen hat Jörg aber auch mal eine D800 ausprobiert und ist selber zu ihr gewechselt:
http://www.digitaler-augenblick.de/best-of-2012-produkte-kategorie-kamera-nikon-d800/
10/01/2013 um 09:14 Uhr
…habe ich schon mitbekommen. Ich schwanke noch.
10/01/2013 um 09:18 Uhr
Und am Rande: Hast Du mitbekommen, dass die neuen Nikon J3 Kompaktkameras keinen AA-Filter mehr haben?
Nikon hat scheinbar gute Erfahrungen mit der D800E gemacht und weitet diese jetzt aus.
10/01/2013 um 14:24 Uhr
Sam, auch das ist mir nicht entgangen….
10/01/2013 um 18:04 Uhr
Ich habe im MOment noch alle “da”, die D700, die D800, die D4 und die D3s. Alle Kameras haben Ihre Vorzüge. Die D3 habe ich noch weil die sooo viele Auslösungen runter hat und nur noch Backup bei mit ist. Die D3s ist eine sensationelle Reportagekamera. Robust, Schnell, Rauscharm wie keine andere, Dual CF Slot, etc… Die D800 ist absolut AllRoundtauglich und macht Files wie keine andere, wirklich auf Mittelformatlevel. Ich habe mich in der Einstellung zur D800 wirklich um 180 Grad gedreht bzw. selbst davon überzeugt. Die letzte von allen die ich abgeben würde, wäre die D800, da sie viel leichter und handlicher ist als die D3/D3s. Trotz meiner Riesenfinger komme ich mit der D800 ohne BG extrem gut zurecht und nutze auch keinen BG.
Für einen D700 User ist die D800 keine Umgewöhnung, denn nahezu alle Buttons und Menüpunkte sind an der selben Stelle. Die Files sind deutlich größer, das stimmt, aber weiterhin stressfrei bearbeitbar,
20/04/2012 um 16:35 Uhr
Ich habe meine D700 noch und das wird auch so bleiben. Die D800 ist aus den oben genannten Gründen für mich nicht praktikabel und ich denke eher über eine D3s oder D4 nach.
20/04/2012 um 17:27 Uhr
Yep, eine D3s wäre auch noch eine Option, gleichwohl mein Budget derzeit wenn überhaupt nur eine gebrauchte Nikon D3s zulassen würde.
20/04/2012 um 17:06 Uhr
Ich hab mir eine D800E bestellt, und werde meine D700 verkaufen, wenn ich die D800E habe. Hab wenig Bedenken wegen der Datenflut (meine EDV hab ich vor wenigen Monaten bereits aufgerüstet), und mir fehlt immer mal wieder Auflösung (fotografiere viel Kunstwerke und quäle mich grad mit Bildern, die mir für die gewünschte Bearbeitung und Ausgabe zu pixelig sind, wo ich mir echt mehr Auflösung gewünscht hätte – der Kunde sieht es nicht, aber ich seh die Treppchen, das nervt mich).
Wobei es schon schmerzt, die D700 zu verkaufen, denn die ist eine verdammt geniale Kamera! Aber zu teuer um dann nur rumzuliegen.
20/04/2012 um 17:32 Uhr
Sam, für Deine Anforderungen sehe ich ebenfalls eine Nikon D800, wobei der Verzicht auf Tiefpasseigenschaft mit Hinsicht auf Moiré und anderen Aliasing-Effekten bei einer Nikon D800E schon Mut zur Lücke sind.
20/04/2012 um 22:39 Uhr
Ich schiele schon seit Jahren in Richtung M9/Mittelformat, allesamt ohne AA, und moiré ist selbst bei der kleinen M9 mit nur 18mp kein Problem. Jedenfalls nicht mehr als bei jeder Cam mit AA, ich hab auch schon mit der D700 richtig fiese Muster erzeugt.
20/04/2012 um 18:34 Uhr
Ich finde diesen “Pixelwahn” für die meisten Anwendungen völlig übertrieben, denn wirklich bedeutende Unterschiede lassen sich doch im Endprodukt kaum erkennen. Ich habe dieses Jahr einen Kalender (ca. DIN A3) veröffentlicht, da sind 6MP APS-C, 12MP APS-C und 12MP Vollformat Bilder drin. Ich glaube kaum, dass es viele Leute gibt, die sagen könnten, welches Bild womit entstanden ist … Wenn ich es nicht wüsste, würden mir wohl keine Unterschiede auffallen, weil es auch nix auffallendes gibt …
20/04/2012 um 22:40 Uhr
Martin, das zerfällt aber ganz schnell wenn dir Bilder bearbeitet werden oder man composings draus macht.
Dann sorgen mehr Pixel für wesentlich sauberere Ergebnisse.
21/04/2012 um 07:40 Uhr
Die Datenflut und -menge macht einem doch eigentlich keine Angst. Innerhalb von etwa 5 Jahren verzehnfacht sich die Kapazität der Festplatten und die Computer warten inzwischen ja auch die meiste Zeit auf die Eingaben der User. Mein Notebook ist älter als 3 Jahre, aber 16MP-Raw-Dateien lassen sich zumindest streckenweise flüssig bearbeiten.
So lange die Qualität der Bilder ordentlich ist, wird es meiner Meinung nach nicht mehr lange dauern, bis 30 MP und mehr Std. werden.
In 2-3 Jahren lacht jemand über die Befürchtungen, die es heute bzgl. der Hardwarediskussion gibt..
Pingback: Nikon D3200 – Erstes Set auf Flickr | thorsten veith
22/04/2012 um 10:05 Uhr
Meine Meinung zur D800: Ich fürchte, dass die Schwächen der Nikon-Objektive bei 36MP gnadenlos offengelegt werden. In diese Hinsicht sind bereits die ersten Beiträge von D800-Besitzern veröffentlicht worden. Nicht umsonst haben Objekive, die solchen Auflösungen gewachsen sind, exorbitante Preise (Leica, Schneider und Co.).
Als Hobbyfotograf macht die wahnsinnige Auflösung ja in erster Linie bei Ausschnittsvergrößerungen Sinn.
Ich werden meine D700 jedenfalls behalten und erst mal auf die Anschaffung einer D800 verzichten. Wer weiss, vielleicht ändere ich ja nach einem persönlichen Test mit einem Leihgerät meine Meinung.
LG aus Hamburg
Paul
22/04/2012 um 11:39 Uhr
Paul, was die Nikkore angeht, bin ich der gleichen Meinung. Da muss noch einiges entworfen werden, damit die Abbildungsleistung durch gereicht werden kann.
Besten Gruß, Thorsten
22/04/2012 um 12:10 Uhr
Das schöne ist: sobald die D800(E) flächendeckend verfügbar ist, müssen wir nicht mehr über die fehlende Qualität spekulieren, sondern können die Ergebnisse sehen.
Auch etwas, worauf ich gespannt bin!
24/04/2012 um 04:55 Uhr
Ich hab auch schon länger über die 800E nachgedacht – allerdings bin ich Architektur- und Industriefotograf und verdiene mein Geld damit… Zur Zeit arbeite ich mit ner eher exotischen Lösung – http://www.hartblei.de/de/hartbleicam2.htm – genial, allerdings doch vom Handling her eher “stationär” – und die “Datenflut” ist hier, je nach Rückteil, auch nicht zu unterschätzen. Allerdings: Notgedrungen hab ich jetzt für ne Ausstellung ein paar Sachen mit Crop (D7000) machen müssen – die Prints sind 120 x 180 cm groß und absolut “treppchenfrei” – da kommt man schon ins Grübeln…
26/04/2012 um 23:54 Uhr
Hallo zusammen,
ich habe lange Zeit auf den Nachfolger der D700 gewartet. War dann von den 36 Megapixel abgeschreckt und entäuscht sodas ich mich auf die Warteliste für die D4 setzen lies. Vor ca 2 Wochen hatte der Fotohändler meines Vertauens dann ein D4 (noch nicht meine) zu test zwecken im Geschäft. Beim Testen stellte sich heraus das er auch eine D800 da hat – also mal fix mit beidem gespielt. Zuhause angekommen habe ich mir die Bilder auf den PC geknallt und mal angesehen – ich bin mal kurz aus allen Wolken gefallen. Die Qualität der D800 Fotos ist der Hammer, schlägt die D4 bei weitem, und erstaundlicherweise ist das sofort sichtbar und nicht erst bei ausdrucken im Meterformat. Langer rede kurzer Sinn, meine D4 wöre kurz danach im Laden geween, ich habe dann dankend abgelehnt und mich auch die wesentlich längere Liste für die D800 setzen lassen. Ich kann also nur jedem raten bevor er sich der d800 “verweigert” diese mal in die finger zu nehmen und objektiv damit zu spielen. mich hat sie überzeugt….
27/04/2012 um 05:28 Uhr
Ronny, vielen Dank für Dein Statement. Ich werde in Kürze die Möglichkeit haben, eine Nikon D800 testen zu können. Bin gespannt, ob sich meine Meinung noch einmal ändert.
27/04/2012 um 06:03 Uhr
ja da bin ich auch gespannt – wie immer ist die Welt nicht schwarz weiss, aber ich finde die Bildqualität ist schon beeindruckend… Viel Spass beim spielen – bin gespannt obs dann eine 800er eine 700er oder beide gibt
19/06/2012 um 12:30 Uhr
Hallo Ronny,
so habe ich auch gedacht als ich die 100% Ansichten der D800 und andere verglichen habe, aber die Bilder die man im Fotoladen mal so macht entsprechen meistens nicht den Bedingungen die sonst so vorherrschen. Ich hatte die D800 3 Tage zum Test und ich kann nur dringend abraten von dieser Kamera. Wenn man nur unter studioähnlichen
Bedingungen arbeitet und das Motiv sich nicht bewegt, bekommt man zufriedenstellende Ergebnisse. Ansonsten ist alles unscharf.
Zur Ästhetik der Bilder: wirkt alles tot, flach und blutleer, was diese vielen kleinen Pixel “ohne Leuchtkraft” bewirken. Die Bilder bekommen keine Modulation oder Druck.
Wer eine D3X oder ähnliches hat, wird die besseren Bildergebnisse bekommen, auch wenn sie auf 120 x 180 cm an der Wand hängen.
24 MP sollten auf einem FX Sensor nicht überschritten werden, es gibt einfach nur mehr Probleme. Bin da inzwischen ganz bei Canon, für die 18MP wohl das Optimum darstellt.
schöne Grüße, Roman
Pingback: Nikon D600 – Schmaler Einstieg in das Vollformat | Thorsten Veith - Fotografie
20/06/2012 um 23:45 Uhr
…. Also jetzt werde ich auch mal meinen Senf dazugeben. Ich habe die D800 vor ein paar Tagen endlich geliefert bekommen und bereits die ersten “Testbilder” haben mich total überzeugt, das Richtige getan zu haben.
http://blogtimes.info/nikon-d800-mein-erster-eindruck/
@Romand Weis: Ich habe kein Studio und werde auch in der nächsten Zeit keines benutzten. Ehrlich gesagt, habe ich keine Unscharfen Ergebnisse erhalten. Ganz im Gegenteil, habe mit einem 80mm Objektiv auch ne 50igstel aus das Hand scharf aufnehmen können.
Zu Testzwecken hab ich sogar mal das 35mm DX Objektiv auf die Kamera geschraubt und bin ich begeistert von den Ergebnissen.
Jeder sollte natürlich selbst wissen, ob er sich die D800 kaufen möchte. Selbst der ISO-Bereich ist der D700 überlegen…. Noch ein Punkt warum ich sicherlich keine 3 Jahre alte Technik kaufen würde. Zwar kostet die D700 viel weniger als zu Beginn, aber immer noch ein Haufen Kohle. Trotzdem wäre das für mich zu viel Geld für alte Technik… Zumal jetzt auch die D600 in den Startlöchern steht. Selbst die, wage ich anzunehmen, wird die D700 in den Schatten stellen.
24/06/2012 um 22:07 Uhr
Kleiner Nachtrag…. Unabhänigig ob man die Megapixel braucht oder nicht… Der Dynamikumfang ist über jeden Zweifel erhaben….
http://blogtimes.info/nikon-d800-das-dynamikmonster/
29/06/2012 um 21:40 Uhr
Mit Interesse habe ich Eure Kommentare gelesen. Besonders gefiel mir “… man hat sich eine neue Kamera gekauft, wenn die alte kaputt war…” bei mir ist es nun soweit. Seit 10+ Jahren laufe ich Erfolgreich mit meiner D100 durch die gegen und habe mich nun entschieden mir eine D700 zu kaufen. Ich freu mich schon sehr drauf… 12M auf full format…
Pingback: Es gibt immer ein Liebling – Nikon AF Nikkor 85mm 1:1,8D | Thorsten Veith - Fotografie
23/10/2012 um 04:19 Uhr
Es ist mehr eine Glaubensfrage als die technischer Fakten. Als Nikon-Enthusiast will ich natürlich für meine D300 (ups, die ist ja auch noch da) einen würdigen Nachfolger aus der Nikon-Schmiede beziehen. Die D700 war für mich nie so richtig eine Option, ich brauche beispielsweise die Video-Option nicht. Richtig, die D700 ist eine erhebliche Weiterentwicklung. Aber zu D800. Die Auflösung als Zugpferd halte ich für sehr fragwürdig. Luftaufnahmen: ok. Landschaftsaufnahmen: bedingt. Und nun beginnen die Fragen: Das richtige Objektiv. Eigentlich gibt es (noch) keins aus der Nikon-Schmiede. Dann die Frage ohne oder mit “E”. Die Tests spreche dafür, auf das “E” zu verzichten. Richtig, warum muss ich für das Weglassen eines Filterglases zusätzlich Geld zahlen? Man spekuliert auf das High-End-Segment und gaukelt den Mittelformat-Spezis eine Novität vor. Mit Software auch zu erreichen (haben sie ausgetestet).
Als will ich eigentlich die jetzige D800 nicht, Was mache ich aber, ich MUSS updaten. Die D600? Amateurverarbeitung, sagt man. Also auch keine richtige Lösung. Und das D3/D4-Segment? Zu teuer, brauch’ ich eigentlich auch nicht.
Für die D700 (also auch D300) gibt es im Semi-Bereich bislang keinen richtigen Nachfolger. Ich hätte mir gewünschte, eine 24er Vollformat-Kamera, die mit den bestehenden Objektiven – ja, die lichtstarken – von Nikon bestens zurecht kommen. Die bestehende ISO-Nachteile wie die D600 ausgleicht. Die für den Profi-Einsatz gebaut wurde (vernünftiges Gehäuse) und mit einer ordentlichen Video-Funktion versehen auch ihren Dienst am laufenden Bild erledigt.
Die D800 ist nach wie vor für mich der verzweifelte Versuch von Nikon, in Gefahr geratene Geschäftsfelder zu sichern. Nur: Die Spezialisten überzeugt das nicht.
24/10/2012 um 17:29 Uhr
Hallo zusammen,
ich persönlich muss dir recht geben, da ich mit meiner D300 ebenfalls sehr oder besser gesagt mehr als zufrieden bin. Sollte ich jedoch mal ein paar Scheine über haben und mich hinreißen lasse, dann aber nur dann kaufe ich mir so eine D800 oder dann schon ihren Nachfolger. Die D800 ist eine tolle Kamera, das ist wohl keine Frage, aber unsere alten wie meine D300 oder die D90 mit ihren 12 Mio Pixel können in der heutigen Zeit immer noch locker mithalten. Ich investiere lieber noch etwas in Glas sprich Objektive oder einen weiteren Blitz
10/01/2013 um 08:04 Uhr
Tja..was soll ich sagen…
Hätte es die D700 zu einem annehmbaren Preis gegeben, wäre sie mein. Für anfangs um die 2k ? Nein, wirklich nicht. Die Features der D800 zusammen mit ihrer Rauscharmut, der effektiven Empfindlichkeit und dem kaum nennenswerten thermischen Rauschen bei Langzeitbelichtungen rechtfertigen ohne weiteres den Mehrpreis von 250 Korken. Man kann über die 36MPix lästern, muß man aber nicht. Sicher sind ~45 MB pro Bild nicht wenig, aber man kann auch etwas bewußter fotografieren und somit weniger Daten produzieren. Auf der Habenseite: man _kann_ die Mehrpixel nutzen. Weil sie da sind. Und mit den richtigen Linsen auch nutzbar. Die Pixel sind auch nicht kleiner als die der D7000. Wenns zuviel ist: verkleinern und gut is.
01/03/2013 um 12:30 Uhr
Hallo,
Ich habe mich auch bewusst für die D700 entschieden und gegen D600/D800.
Nach 5 Jahren mit der D300 (vorher D200) wollte ich in das Vollformat einsteigen. Gute Linsen waren vorhanden, also ging es um den Body. Im September 2012 auf der Photokina habe ich mit einige Stunden Zeit genommen, um die neuen FX-DSLR,s anzuschauen.
Die D600 schied sofort aus! Die 39 AF Meßfelder waren mir zu mittig angeordnet und somit war die Kamera für meine Zwecke nicht zu gebrauchen. Haptik und Bedienung finde ich an der D600 sehr gut. Auch die Bildqualität paßt.
Das später aufkommende große Problem mit dem Sensordust kann man M.M. nach nicht ignorieren.
D800: Die 74MB RAW,s kann ich nicht gebrauchen. Bei ca. 25K Fotos im Jahr ist das Datenvolumen sehr hoch. Die Bildaufbereitung in NX2 dauert trotz schnellem PC länger. Außerdem benötige ich keine A1 Ausdrucke! Ansonsten finde ich den Body und die Bedienung sehr gut. Die Haptik ist super. Qualitativ eine schöne DSLR!
Deshalb ist es die „alte Dame D700“ geworden. Ich habe für 1000 Euro eine 1Jahr alte schnappen können und habe den Schritt nicht bereut. So kann ich noch alle Akkus der D300 und den MB-D10 nutzen. Die Bedienung ist der D300 absolut ähnlich! Schöner großer Sucher und ein saubere RAW Bildquali haben mich überzeugt.
Ich würde mir eine Kamera mit dem Body der D800 und dem 16 MP Sensor der D4 wünschen. 3.2“ Monitor, 51+ Meßfelder und 6-8 B/s .Ich denke das wäre ein würdiger D700 Nachfolger. Evtl. kommt da ja noch etwas nach.
Wenn nicht, dann habe ich noch lange mit der D700 Spaß!
Gruß
Frank
01/03/2013 um 13:49 Uhr
Hallo,
Ich habe mich bewusst für die D700 entschieden und gegen D600/D800.
Nach 5 Jahren mit der D300 (vorher D200) wollte ich in das Vollformat einsteigen. Gute Linsen waren vorhanden, also ging es um den Body. Im September 2012 auf der Photokina habe ich mit einige Stunden Zeit genommen, um die neuen FX-DSLR,s anzuschauen.
Die D600 schied sofort aus! Die 39 AF Meßfelder waren mir zu mittig angeordnet und somit war die Kamera für meine Zwecke nicht zu gebrauchen. Haptik und Bedienung finde ich D600 sehr gut. Auch die Bildqualität wird passen. Auch das später aufkommende große Problem mit dem Sensordust kann man M.M. nach nicht ignorieren.
Zur D800: Die 74MB RAW,s kann ich nicht gebrauchen. Bei ca. 25K Fotos im Jahr ist das Datenvolumen sehr hoch. Die Bildaufbereitung in NX2 dauert trotz schnellem PC länger. Außerdem benötige ich keine A1 Ausdrucke! Ansonsten finde ich den Body und die Bedienung sehr gut. Die Haptik ist super. Qualitativ eine schöne DSLR!
Deshalb ist es die „alte Dame D700“ geworden. Ich habe für 1000 Euro eine 1Jahr alte schnappen können und habe den Schritt nicht bereut. So kann ich noch alle Akkus der D300 und den MB-D10 nutzen. Die Bedienung ist der D300 absolut ähnlich! Schöner großer Sucher und ein saubere RAW Bildquali haben mich überzeugt.
Ich würde mir eine Kamera mit dem Body der D800 und dem 16 MP Sensor der D4 wünschen. 3.2“ Monitor, 51+ Meßfelder und 6-8 B/s . Ich denke das wäre ein würdiger D700 Nachfolger gewesen. Evtl. kommt da ja noch etwas nach.
Wenn nicht, dann habe ich noch lange mit der D700 Spaß!
Gruß
Frank
18/04/2013 um 20:24 Uhr
Hallo,
ich würde auch sagen, dass für die meisten Anwendungen die D700 mit ihrem 12 MP völlig ausreichend ist. Ich habe letztens mit einem Fotografen gesprochen, der für Zeitungen arbeitet und gerade den Umstieg von einer D700 zu D800 vorgenommen hat. Für ihn und seine Arbeit gab es keinen nennenswerten Vorteil mit dem neuen Modell. Ich selbst nutze eine D700 und bin zum ersten mal soweit, dass ich keine andere mehr haben möchte. Klar analoges Mittelformat ist eine schöne Sache, aber nochmal was anderes. Für´s digitale ist die D700 perfekt.
22/05/2013 um 09:28 Uhr
Hallo!
Wollte mir die D700 behalten, weil ich meinte, dass ich sie in manchen Fällen benutzen würde. Dem ist aber nicht so:
Seite ich mit der 800er fotografiere, hab ich die D700 noch nie angerührt. D.h. sie ist mir noch nie abgegangen.
Die vollen RAWs heb ich mir ja nur bei den besten Bildern auf, also ist die Dateigrößen Problematik leicht lösbar durch kontinuierliches Aussortieren.
LG
Josi